Portal
 
The Legend of Zelda: Majora's Mask
Die Geschichte: Die Geschichte beginnt drei Monate nachdem Link Ganondorf in 'Ocarina of Time' besigt hat. Auf der Suche nach seiner Freundin, der kleinen Fee Navi, begibt sich Link zusammen mit Epona in einen düsteren Nebel. Plötzlich erscheinen zwei unheimliche Feen aus dem Nebel und versetzen das Epona in Schrecken, worauf das Pferd panikartig die Flucht ergreift. Diese zwei Feen entpuppen sich als Geschwister mit den Namen Tatl und Tael. Als Link vom Pferd stürtzt und ohnmächtig wird, erscheint plötzlich ein verkleidetes Skull Kid (Horror-Kid) aus dem Nebel. Prompt klaut es sich Links Ocarina und reitet mit Epona davon. Link, der inzwischen erwacht ist, versucht sofort die Verfolgung aufzunehmen, ohne zu wissen dass er nicht einem gewöhnlichem Skull Kid, sondern jemanden, der von der magischen Kraft der Maske von Majora besessen ist, hinterherjagt. Link folgt dem Skull Kid durch ein Portal, welches in ein Paralleluniversum führt. Das neue Land nennt sich Termina, und obwohl es in Bezug auf die Umgebung und die Einwohner viele Ähnlichkeiten mit Hyrule hat, ist es eine eigene Welt nur Link nur in einer unheimlichen Art und Weise an Hyrule erinnert. Link braucht nicht lange um heraus zu finden, dass er Termina in der unpassenseten aller Momente erreicht hat. Nicht nur dass es hier ein Skull Kid mit dem Namen Stalkid gibt, welches durch die dunklen Mächte von Majoras Maske Unheil stiftet. Nein, um die Sache noch schlimmer zu machen droht der Mond innerhalb von drei Tagen auf diese Welt zu stürzen und alles zu vernichten. Link weiss, dass das alles nicht nur einfach ein Zufall ist. Vor Sonnenaufgang des vierten Tages muss Link irgendwie die Geheimnisse von Majoras Maske lüften und Termina vor seinem Untergang bewahren. Und die Uhr tickt...


Das Spiel: Majora's Mask ist ein direkter Nachfolger von Ocarina of Time. Die Grafik-Engine auf der das Spiel beruht ist dabei eine erweiterte Version der alten Grafik-Engine von Ocarina Of Time. Der Spieler findet sich also auf Anhieb zurecht, auch wenn das ganze Spiel etwas düsterer ausgefallen ist als sein Vorgänger. Doch es gibt auch eine Neuerung die jedem Ocarina of Time Spieler sofort auffallen sollte. In dem Moment von Link das Land Termina betritt fängt nämlich eine Interne Uhr zu ticken an. Link hat insgesamt drei Tage um alle Aufgaben zu erfüllen. Dabei entsprechen drei Tage im Spiel natürlich nicht drei Tage in der Wirklichkeit. Ein Tag entspricht viel eher ungefähr 20 Minuten in der realen Welt. Man hat also ingesamt eine Stunde das Spiel zu lösen. Wie, das ist etwa zu wenig? Nun, die Sache ist natürlich nicht gaz so einfach. Das Prinzip des Spieles ist nämlich der diese drei Tage immer und immer wieder zu erleben. Zu beginn des vierten Tages um Mitternacht öffnet sich nämlich eine Tür im Zentrum von Clock Town, die ihn zurück an den Anfang des ersten Tages bringt. Alle gefundenen Gegenstände bleiben ihm erhalten und alle größeren absolvierten Abschnitte im Spiel gelten auch weiterhin als absolviert, doch alles andere, wie z.B. das Treffen mit Personen wird zurückgesetzt und keiner kann sich mehr an Link erinnern. Damit Link nicht durcheinanderkommt welche Abschnitte er bereits absolviert hat und welche nicht, steht ihm ein spezieller Kalender zur Verfügung, den er als eine Art Terminkalender einsetzen kann.

Eine große Bedeutung haben hier diesmal diverse Masken. Waren sie bei Ocarina of Time nur nettes Beiwerk´, spielen sie diesmal eine zentrale Rolle. Mit ihnen ist Link nämlich in der Lage sich in andere Gestalten oder Spezies zu verwandeln bzw. neue Fähigkeiten zu erwerben. Mit der Deku-Makse z.B. kann er sich in einen Deku-Link verwandeln. Damit ist er in der Lage mit Deku-Scrub zu reden, die ihn normalerweise ignorieren würden und mit ihnen Geschäfte zu treiben. Ferner kann er damit Seifenblasen erzeugen, die er als Waffe einsetzen kann, mittels eines klienen Propeller auf der Maske kurze Strecken fliegen und mit ihr sogar Töne machen. Mit der Goronen-Maske hingegen kann er sich als Goron-Link mit Goronen unterhalten, besitzt einen harten Faustschlag und kann sich in einen rollenden Felsen verwandeln. Die Zora-Maske wiederum ermöglicht ihm als Zora-Link mit Zoras zu sprechen, zu schwimmen und tauchen, einen Boomerang-Angriff zu beherrschen und ermöglicht ihm darüberhinaus eine spezielle Fischknochen-Gitarre zu spielen. Insgesamt gibt es 24 Masken mit denen Link mit speziellen Wesen sprechen, tauchen, springen, schneller rennen, fliegen und vieles andere kann. 'The Legend of Zelda: Majora's Mask' ist bereits in Japan erschienen. Eine US und eine PAL-Version sollte noch dieses Jahr erscheinen. Das Spiel unterstützt die Speicherweiterung für das Nintendo 64.


Meine Meinung: Es scheint sich wieder ein neues Meisterwerk vom Team um Mastermind Shigeru Myamoto anzubahnen. Die Idee mit den Masken ist genial, auch wenn ich sie schon bei Ocarina of Time irgendwie erwartet habe. Ihr solltet Euch das Spiel auf jeden Fall auf Eurem Weihnachtswunschzettel dick vermerken.


Titel: The Legend of Zelda: Majora's Mask
Originaltitel: Zelda no Densetsu: Majora no Kamen
Hersteller: Nintendo
Lokalisation: Nintendo of America (USA), Nintendo of Europe (Europa)
System: Nintendo 64*, GameCube**
Erscheint:
(N64)
Erschienen (Japan)
Erschienen (USA)
Erschienen (Europa)
Erscheint:
(GC)
Erschienen (Japan)
Erschienen (USA)
Erschienen (Europa)
* Benötigt die Speichererweiterung für das N64.
** Nicht einzeln im Handel erhältlich, sondern nur als Bundle oder als Teil von Nintendos Bonuspunkteprogramm.

   
hosted by Rpg-Ring.de
   
cover
 
 
Mitglied vom RPG-Ring