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Die Geschichte:
"Hey warum hat das Spiel zwei Nahmen?!" Tja, die drei für den Gameboy veröffentlichten SaGa Teile wurden für ihren amerikanischen Auftritt einfach in Final Fantasy Legend umgetauft, wodurch man sich bei Square wohl einen höheren Absatz versprach. Nun zur eigentlichen Story des Spiels. Nachdem ihr euch einen aus fünf möglichen Helden zu Beginn ausgesucht habt steht ihr vor einem riesigem Turm. Legenden besagen das demjenigen, der es bis zur Spitze des Turms schafft, das Tor zum Paradis offen steht. Glücklicherweise müsst ihr dieses Abenteuer nicht alleine bestreiten und so könnte ihr in der Gilde drei weitere Mitstreiter in eure Party aufnehmen und in den anliegenden Geschäften die ersten Einkäufe tätigen. Die Sache mit dem Turm erweist sich aber als schwieriger als Gedacht, da er verschlossen ist und nur der magische Schlüssel das Tor öffnen kann.
Das Spiel:
Das Gamplay von SaGa ist sehr einfach gestrickt, hat aber auch einen gewissen Reiz. Schon die Auswahl der Partymitglieder ist, wie noch in den ersten FF Teilen, von entscheidender Wichtigkeit. So ist der Mensch, durch das ganze Spiel hindurch ein starker Charakter der die meisten Gegenstände tragen kann, aber über keine Zaubkräfte verfügt. Der Mutant dagegen besitzt magische Kräfte, die aber Platz im Inventory Screen benötigen, wodurch er in voller Montur nur sehr wenige Items tragen kann. Übrigens kann man sowohl bei Menschen, als auch bei Mutanten zwischen einer männlichen und einer weiblichen Version wählen, was aber keinen Unterschied in Bezug auf die Fähigkeiten macht. Die letzte Charakterklasse sind Monster, sie können keinerlei Ausrüstung oder Items tragen und entwickeln sich durch Verzehr von Monsterfleisch zu stärkeren Monstern. Nun gut, aber warum ist die Begrenzung des Inventories so wichtig? Ganz einfach, im Kampf gibt es keinerlei Untermenüs, will man z.B. einen Heiltrank verwenden muss der entsprechende Charakter auch mit einem Heiltrank ausgerüstet worden sein. Als sehr ärgerlich empfand ich dagegen das alle Waffen nur eine bestimmte Anzahl an Schlägen mitmachen und dann zerstört sind. Oder anders gesagt, wenn ihr ein wirklich starkes Schwert gefunden habt, solltet ihr es nicht an normalen Gegnern verschwenden, denn die Lebensdauer wird mit jedem Schlag geringer. In technischer Hinsicht wirkt SaGa heute hoffnungslos veraltet die Grafik ist unterstes Mittelmaß. Der Sound ist zwar ganz nett, aber auch hier erlebt man keine Offenbarung. Zum Schutz von SaGa muss ich aber eingestehen, dass das Spiel schon über 10 Jahre auf dem Buckel hat und für echte Rollenspieler die Grafik sowieso nicht entscheidend sein sollte.
Meine Meinung:
Der Hauptplot von SaGa ist unglaublich primitiv, mehr als den Turm eine Ebene nach oben zu steigen und den nächsten Schlüssel zu erringen, ist nicht drin. Lediglich am Schluss gibt es EINE Wendung, diese hat es aber wirklich in sich. Die wahre Stärke von SaGa liegt in den vielen kleinen Teilaufgaben, die immer gut Unterhalten. Außerdem hat mich die Tatsache das ich immer wissen wollte was einem auf der nächsten Ebene erwartet vorangetrieben. Mir hat SaGa also durchaus Spaß bereitet, allerdings sollten wegen der vielen Kämpfe, der relativ schwachen Geschichte und der hässlichen Grafik andere zuerst die weit besseren Teile 2+3 Spielen. Achja, ihr könnt bei SaGa nur EINEN einzigen Spielstand speichern, seit also immer Vorsichtig damit und nehmt im letzten Abschnitt vor dem Endgegner unbedingt ein Flucht Item mit ansonsten seit ihr möglicherweise aufgeschmissen. (olrpgfan)
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| Titel: |
Final Fantasy Legend |
| Originaltitel: |
SaGa (GB), Makaitoushi SaGa (WSC) |
| Hersteller: |
Square |
| Lokalisation: |
Square Soft (GB • USA) |
| System: |
Game Boy, WonderSwan Color |
Erscheint: (GB) |
Erschienen (Japan) Erschienen (USA) Nie erschienen (Europa) |
Erscheint: (WSC) |
Erschienen (Japan) Nie erschienen (USA) Nie erschienen (Europa) |
PS: Vielen Dank an olrpgfan, von dem ich dieses Review dazu erhalten habe. Das Fazit dazu stammt ebenfalls von ihm. |
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