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Die Geschichte: Es war einmal vor langer Zeit ein Land, indem die Menschen mit den Geistern Frieden geschlossen haben. Zu Besiegelung dieses Friedens wurde der Spirit Stone den Menschen übergeben. Da die Menschen aber leider nicht allzu lange den Frieden mögen, brach Krieg aus. Dadurch ist der Spirit Stone in 7 Fragmente zersplittert und die hochzeit dieser Menschen war vorbei. Sie wurden zu einer Legende. Jahrhunderte später, in der Hafenstadt Parm. Ein kleiner Junge, Justin, will Abenteurer werden wie sein Vater. Dieser hat ihm ein Amulett hinterlassen, und mit diesem Amulett beginnt das Abenteuer, von dem Justin nur zu träumen gewagt hat.


Das Spiel: Das Spiel wurde als erstes für das Sega Saturn veröffentlicht. Im Jahre 1999 hat es dann Sony geschafft die japanische Playstation Version ins Englische zu übersetzen, bzw. ins Deutsche. Die Grafik ist in 3D gehalten, sehr bunt und übersichtlich. Die Charaktere sind sehr ausgeprägt und sind hauptsächlich Kinder bzw. jugendliche. Die 3D Grafik wird immer wieder von wunderschön animierten Sequenzen durchbrochen. Genauso wie die wunderbare und nie langweiligwerdende Musik immer wieder von Sprachausgabe durchbrochen wird. Besonders im Kampf hört man bei jeder Magie einen kleinen Textbrocken oder bei besonderen Begebenheiten, wie z.B. einer Anime Sequenz. Die Gruppen stärke kann variieren ist aber maximal 4. Das Inventar der anderen Charaktere ist auf 12 begrenzt. Wenn man also im Kampf einen Gegenstand benutzen will ist man darauf angewiesen das man diesen Gegenstand auch besitzt, es gibt kein gemeinsames Inventory für alle, das macht die Sache zwar realistisch aber auch sehr schwer da man immer alles im Überblick behalten muß. Desweiteren gibt es Truhen wo man seine Gegenstände die man nicht mehr braucht platzieren kann. Es gibt keine begehbare Oberwelt an sich in diesem Spiel es gibt Festgelegte Orte und Strassen über den man zu den orten kommt. Ist die Straße einmal passiert worden kann man sie immer gehen ohne das man sie noch mal spielen muß. Man kann aber die Monster sehen und ihnen somit ausweichen oder weglaufen, sie greifen einen nur an wenn man ihn ihrer sichtweite ist. Der Kampf selber ist leicht taktisch angehaucht, da die Personen Bewegungspunkte haben die sie aufbrauchen wenn sie auf einen Gegner zugehen und manchmal erreichen sie den Gegner auch gar nicht. Im Gegenstatz zu Lunar, Game Arts erstes RPG, ist Grandia wesentlich ausgeglichener länger und grafisch eher auf der Höhe der Zeit. Dafür hat sich aber Sony nicht so die mühe mit der Umsetzung gegeben die sich Working Design immer mit den Umsetzungen macht.


Meine Meinung: Laßt es mich mal so ausdrücken, wer behauptet RPGs zu lieben und nie ein Grandia oder ein anderes Spiel von Game Arts gespielt hat und Square als das non plus ultra ansieht der hat wirklich was verpasst. Ok ich gebe es ja zu nicht jeder kann mit den kindlichen Charakteren was anfangen, ich finde sie aber super und es ist unverbraucht und logischer. Für mich ist es immer etwas obskur wenn ein haufen Erwachsener Leute, andere Leute anquatschen, während man es bei Kindern ja nicht anders gewöhnt ist das sie dauernt Fragen stellen, oder? Naja egal, "get the Game" ist alles was ich dazu sagen kann.


Titel: Grandia
Originaltitel: Grandia
Hersteller: Game Arts
Lokalisation: Game Arts (USA, Europa)
System: Playstation
Erscheint:
Erschienen (Japan)
Erschienen (USA)
Erschienen (Europa)


PS: Vielen Dank an akira62, der mir dieses Review und Teile des Bildmaterials für Grandia zur Verfügung gestellt hat.

   
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