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Final Fantasy VIII
Balamb Garden
Die Geschichte: Es ist bereits 20 Jahre her seit dem der Krieg zwischen den beiden Reichen Galbadia und Esthar endete. Galbadia das Land im Westen, geführt von einem skrupellosem Präsidenten. Esthar das Land im Osten. Das modernste Reich der Welt, geführt von Adell, einer machthungrigen Zauberin. Zauberinnen, auch Hexen genannt, sind mysteriöse Personen mit magischen Kräften. Man sagt sie hätten ihre Kräfte von Hyne selbst, dem Gott der die Menschheit schuf. Adell war kurz vor ihrem Triumph als sie plötzlich verschwand, und mit ihr ganz Esthar. Seit dieser Zeit hatte keiner mehr etwas von Esthar gehört und Galbadia ist zu einer ernsthaften Bedrohung geworden. Squall Leonhard, einem Kadett in SeeD, einer freien Militärtruppe aus Balamb Garden, interressiert das nichts. Er steht kurz vor seiner Aufnahme in den SeeD-Rank und nur noch ein praktisches SeeD-Examen trennt ihn von diesem Ziel. Doch alles ändert sich als plötzlich eine neue Hexe namens Edea in den Reihen Galbadias auftaucht, die scheinbar eine merkwürdige Verbindung zu SeeD und dem Garden hat. Ist diese Hexe die Wiedergeburt von Adell? Ist sie die eigentliche Bedrohung oder existiert eventuell noch eine größere Macht hinter ihr? Eine Macht aus einem anderen Ort, einer anderen Zeit. Einer Bedrohung aus der Zukunft...


Eine Kampfszene
Das Spiel: Seit Final Fantasy VII hat sich einiges getan. Die Grafik wurde noch einmal verbessert Die Figuren wirken nun noch detaillierter und sind realistischer proportioniert, um so scheinbar dem Geschmack der westlichen Welt noch mehr entgegen zu kommen. Zusätzlich wurden in das Spiel wieder einmal eine Menge Filmsequenzen gepackt. Für die Musik war auch diesmal Noubuo Uematsu zuständig. Bemerkenswert ist jedoch, daß für eines der Lieder die in Asien berühmte Sängerin Faye Wong angagiert wurde. Spielerisch hat sich einiges geändert. Wurden noch in alten Spielen noch Magiepunkte zum Zaubern benötigt, müssen diesmal die Zaubersprüche von Gegnern entzogen werden. Die Zaubereinheiten können nun gegen Feinde eingesetzt, oder mit den Statuswerten der Personen gekoppelt werden, um diese zu erhöhen. Gehen die Zaubersprüche aus, müssen die entsprechenden Gegner erneut aufgesucht werden. Die meisten Zauber sind jedoch recht schwach. Um so wichtiger ist daher der Einsatz bescwörbarer Monster, in Final Fantasy VIII Guardian Forces (G.F.) genannt. Diese Spielen diemal eine herausragende Rolle. Die G.F. sind nämlich nicht nur zum Beschwören da. Guardia Forces ermöglichen ebenso das Koppeln von Zaubern mit Statuswerten, den Einsatz von Magie und Gegenständen und fast aller Spezialfähigkeiten. Guardian Forces besitzen darüberhinaus auch Erfahrungsstufen wie die eigentlichen Charaktere, so werden sie während des Spieles immer stärker. Will man eine G.F. dann letzendlich auch ein mal im Kampf einsetzen, erscheint sie auch nicht sofort. Vielmehr gibt es eine Art Countdown der erst auf Null runterzählen muß. Innerhalb dieses Countdown erhält die G.F. all die Schäden, die eigentlich der Charakter erhalten sollte. Das kann je nach Gegner stelleweise sehr gefährlich sein, da auf die G.F. Lebenenergie besitzen, die natürlich dann verringert wird. Übernommen aus Final Fantasy VII wurden die Limit-Breaks, die diesmal erst dann anwählbar sind wenn der Status eines Charakters sehr kritisch geworden ist. Auch die Beschaffung von Inventar läuft nach neuen Regeln. So erhaltet Ihr Euer Geld nicht mehr durch das töten von Monstern, sondern Ihr bekommt ein Gehalt, das je nach Eurem Verhalten im Spiel mal größer oder kleiner ausfallen kann. Wollt Ihr Euch Waffen besorgen, dann müßt Ihr ebenfalls umdenken. Ihr könnt sie Euch nämlich nicht mehr einfach im Laden kaufen, sondern müßt Euch erst die einzelnen Bestandteile besorgen, um dann Euch dann daraus eine neue Waffe zusammenbauen zu lassen bzw. um Eure allte Waffe zu verbessern.

Eine Besonderheit von Final Fantasy VIII ist die Miteinbeziehung der sogenannten PocketStation, eines nur in Japan erhältlichen Zusatzgeräts für die PlayStation, welches man auch mitnehmen konnte um damit zu spielen. So ist es möglich den Speicherstand in die PocketStation zu laden und dann damit ein Spiel namens Chocobo World zu spielen. Auf diese Weise kann man sich eine Reihe neuer Gegenstände und Summons erspielen. So sind zwei Guardian Forces generell nur durch die PocketStation zu bekommen, und auch Gegenstände wie das bereits bekannte Ribbon bleibt normalen Spielern vorenthalten. Der Pferdefuß an der Sache: Die PocketStation ist und war außerhalb Japans nie erhältlich, so dass man auf die Extras leider verzichten musste, es sei denn man importiert sich das Gerät, was selbst dann keine Garantie ist, da einige Gegenstände nur über gegenseitiges Herausfordern zweier PocketStation Besitzer mit realistischer Wahrscheinlichkeit erhalten werden können. Im Vorteil sind hier die Besitzer der PC-Version, da das Spiel Chocobo World als Extra-Programm gleich mitgeliefert wird.


Meine Meinung: Final Fantasy ist wieder einmal ein wahres Meisterwerk. Diesmal ist auch die deutsche Lokalisierung gelungen, die teilweise sogar dem japanischen Original näher ist als die amerikanische. Lediglich eine kleine Zensur gibt es, da eine der Uniformen, die angeblich den alten Nazi-Uniformen zu ähnlich sah, ausgetauscht wurde. Alle in allem kann es zwar ebenfalls nicht Final Fantasy VI vom Thron stürzen aber es ist trotzdem eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre. Ein absolutes Muß für Rollenspiel-Fans.


Titel: Final Fantasy VIII
Originaltitel: Final Fantasy VIII
Hersteller: Square
Lokalisation: Square Soft, Square Electronic Arts (PSX • USA), Square Europe, Square Electronic Arts (PSX • Europa), Eidos (PC • USA, Europa)
System: PlayStation (+PocketStation)*, PC
Erscheint:
(PSX)
Erschienen (Japan)
Erschienen (USA)
Erschienen (Europa)
Erscheint:
(PC)
Erschienen (Japan)**
Erschienen (USA)**
Erschienen (Europa)**
*PocketStation nur in Japan erhältlich
**Inklusive Chocobo World als Bonusspiel

   
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