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Die Geschichte:
Eigentlich wollte Orca seinem Freund Kite nur endlich mal das Online-Rollenspiel "The World" zeigen, als es es zu einem Zwischenfall kam. In einem Anfängerdungeon beobachteten wie ein Monster eine junge Frau jagte. Kurze Zeit später greif just dieses Monster Orca an, was zur Folge hat, dass der Spieler von Orca ins Koma fällt. Zeitgleich erhält Kite von dem Mädchen ein mysteriöses Buch, das als Armreif umgeformt Kite ab sofort seltsame Kräfte gibt. Zusammen mit Black Rose und ein paar anderen Spielern macht sich Kite auf die Geheimnisse um die seltsamen Komafälle und das mysteriöse Mädchen Aura zu lösen. Auf diesem Weg hatten sie schon Skeith, das Monster das Orca hat ins Koma fallen lassen, besiegt. Aber schon gibt es neue Bedrohungen.
Das Spiel:
Die Welt in .hack//Mutation ist im Prinzip immer noch die gleiche wie in .hack//Infection, weshalb hier nur nochmal in Kurzform das wichtigste Nachbeschrieben werden soll. Alle anderen können diesen Absatz überspringen und gleich zu den Neuerungen gehen. In .hack//Mutation spielt ihr Kite, einen Online-Rollenspieler, der in die Welt des fiktiven MMORPGs "The World" eingetaucht ist, und seitdem er das Bracelet of Twilight besitzt, merkwürdige Fähigkeiten besitzt. The World ist ein aus verschiedenen Servern bestehendes Multiversum, dessen hunderttausende Einzelwelten durch ein 3-Passwort-System betreten werden können. In jeder dieser Welten trefft ihr auf Gegner und findet ein Dungeon, an dessem unterstersten Bereich jeweils ein großer Schatz versteckt ist. Kite kann als Online-Spieler bis zu zwei weitere Mitglieder in die Party aufnehmen, die mehr oder weniger unabhängig agieren, sowie auch außerhalb des Spiels in den Foren nach neuen Hinweisen suchen und Mails von seinen Freunden lesen. Letzte beiden Dinge dienen hauptsächlich dazu neue Orte und Personen zu finden, sowie neue Erkenntnisse darüber zu erlangen was eigentlich los ist. Kites besondere Fähigkeit ist aber Data Drain, eine eigentlich nicht erlaubte Technik, die die Daten der Monster umschreibt und so z.B. starke Monster in harmlosere Varianten verwandeln kann.
Wie schon in .hack//Infection könnt ihr auch in Mutation die schweinsähnlichen Grunties züchten. Neu ist jedoch, dass ihr mit ihnen nun auch an Flaggenrennen in den Städten des Spiels teilnehmen könnt. Wer rechtzeitig alle drei Flaggen in einer Stadt einsammelt, der kann so weitere Preise einheimsen. Natürlich findet ihr auch neue Mitglieder wie z.B. den rüden Marlo, den die meisten mit einem Monster verwechseln, oder auch den mysteriösen Wiseman, der viel vom Epitaph of Twilight, der Geschichte nach dem The World aufgebaut ist, weiß. Den Clou im Spiel können aber nur Kenner der Animeserie .hack//SIGN so wirklich genießen. Geht ihr zu bestimmten Zeitpunkten zu dem Tempel, den Black Rose euch zu Beginn von .hack//Infection gezeigt hat, könnt ihr als phantomhafte Schatten Szenen aus der Serie nochmal nachträglich sehen. Diese vier Szenen zu betrachten ist übrigens entscheidender als man glauben mag. Es soll hier jetzt nicht verraten werden wozu sie genau dienen, aber ihr solltet die Szenen dennoch nicht verpassen. Ünbrigens, wie schon in .hack//Infection vermutet könnt ihr nun euren Clear-Speicherstand nun in .hack//Mutation einsetzen und so mit den Gegenständen, Leuten und Leveln beginnen mit denen ihr im Vorgängerspiel aufgehört habt. Außerdem dient dieser Speicherstand dann quasi als Beweis, dass ihr im Vorgängerspiel diverse Quests erledigt habt.
Meine Meinung:
Und damit wären wir beim zweiten von vier Teilen. Geändert hat sich ja eigentlich nichts. Die Orte sind immer noch die gleichen, nur dass man diesmal einen Server mehr zu Verfügung hat. Folglich bildete sich bei mir auch langsam sowas wie Routine-Trott. Ich brauchte schon hier und da ein wenig Durchhaltevermögen. Story gibt es kaum, und das was es gibt sind eher Hinweise, die wohl erst im dritten oder vierten Teil zur Geltung kommen. Man merkt schon, dass das Spiel ziemlich in die Länge gestreckt wurde um vier Teile zu füllen. Die Neuerungen haben mich auch nicht wirklich vom Hocker gehauen. Das Grunty-Rennen fand ich z.B. eher langweilig. Interessanter waren da schon die geheimen Szenen im Tempel vom Anfang von .hack//Infection. Aber diese Szenen kapiert man dann auch wiederum nur wirklich wenn man zuvor die Serie .hack//SIGN gesehen hat. Alles in allem hat sich das Spiel für mich doch schon ein wenig zäh gespielt, fängt es ja auch irgendwie mittendrin an und hört auch mittendrin auf. Da wären wir auch schon bei einem Thema für Neueinsteiger. Ich rate dringend davon ab .hack//Mutation alleine zu spielen. Ihr solltet wirklich mit .hack//Infection angefangen und das Spiel mit allen Sidequests auch durchgespielt haben. Tut man das nicht, versteht man nicht mal die Hälfte von dem was da passiert. Ansonsten rate ich zu einem "Augen zu und durch", der nächste Teil wird vorraussichtlich wieder interessanter, wenn die Hinweise aus diesem Teil endlich zumindest teilweise ausgewertet werden. (GSandSDS)
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| Titel: |
.hack Part 2: Mutation |
| Originaltitel: |
.hack Vol.2: Malignant Mutation |
| Hersteller: |
Bandai, Cyber Connect 2 |
| Lokalisation: |
Bandai (USA) |
| System: |
PlayStation 2 |
Erscheint:
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Erschienen (Japan) Erschienen (USA) Unbekannt (Europa) |
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