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Die Geschichte:
Die Netherworld (also die Unterwelt) war ja schon seither ein gefürchteter Ort, irgendwo in den tiefsten Abgründen jenseits unserer Welt. Seitdem dort der einstige Herrscher König Krichevskoy gefallen ist, ist es sogar noch schlimmer geworden. Wärend dieser Zeit haben Dämonen die Kontrolle über die Unterwelt übernommen, wärend Prince Laharl, der eigentliche Tronerbe, in einem tiefen Dauerschlaf liegt. Als diese dann endlich erwacht, muss er feststellen, dass in seiner Welt nunmer das Chaos regiert. Also macht er sich auf und versucht eine Armee aufzustellen, um endlich sein Geburtsrecht wahrzunehmen und das Land zurück zu erobern.
Das Spiel:
Wer an Rollenspiele denkt, denkt sicherlich erstmal nicht an Atlus. Eigentlich zu unrecht, hat diese Firma uns doch zumindest einigen Ländern dieser Erde eine Reihe Rollenspiele beschert. Allen voran die Taktik-RPGs der Ogre Battle Reihe und das urkomische Musik-Rollenspiel Rhapsody. Nun, man nehme beides, werfe es in einen Topf, rühre gut durch und würze es mit einer Prise Dunkelheit, und heraus kommt: Disgaea, ein Spiel dass sich selbst nicht so ganz ernst nimmt. Kein Wunder, dass dies der Fall ist, haben doch zu großen Teilen die Macher von Raphsody auch an diesem Spiel gearbeitet. Disgaea beginnt wie bereits gesagt mit dem Erwachen des Prinzen nach einem langen Schlaf und seinem Streben sein rechtmäßiges Erbe antreten zu können. Zur Hilfe dabei stehen ihm seine Begleiterin Etna und ihre zahllosen Mitstreiter.
Disgaea spielt in einer isometrischen 3D-Welt, die 2D-Charaktere beherrbergt. Auf über 150 Charakterklassen, sowie über 100 Skills werdet ihr im Spiel dabei zurückgreifen können. Verziert wird das mit einer ganzen reihe animeartiger Zwischenszenen, sowie den großen Charakterbildern, die sich je nach Gefühlslage des Charakters ändern. Die Kämpfe sind, taktisch betont. Ein direkter Vergleich wäre hier sicherlich Final Fantasy Tactics.
Ein weiteres wichtiges Element in Disgaea ist der Schwarze Kongress. Dieser hat einen sehr hohen Einfluss auf eure Möglichkeiten im Spiel. So können bestimmte Mitglieder des Schwarzen Kongresses Verbote in Städten ausrufen, so dass Läden z.B. nur bestimmte Sachen verkaufen können oder ihr nur einen bestimmten Mana-Vorrat haben dürft. Das geht aber nur, wenn diese Gesetze auch den Komgress passiert haben, sprich mehrheitlich angenommen wurden. Ihr könnt hier nun versuchen einige Politiker zu beeinflussen, indem ihr sie z.B. bestecht. Oder ihr besiegt sie im Kampf, um sie an der Teilnahme im Kongress zu verhindern. Aber hier muss man vorsichtig sein, denn das nächste mal könntet ihr auf der Abschussliste dieses Politikers stehen.
Ein völlig neues Element in diesem Genre sind die sogenannten Item Worlds. In Disgaea ist es so, dass jeder Gegenstand seine eigene kleine Welt nebst Einwohner enthält. Ihr könnt in diese Welt eintauchen und dann kleine Quests erledigen, was die Eigenschaften des Gegenstandes ändern kann. Disgaea ist für den September in den USA geplant. Ein europäischer Releasetermin ist bislang nicht bekannt.
Meine Meinung:
Also, für mich ist Disgaea ein schönes Rollenspiel. Von der Grafik her nicht gerade eine Augenweide, aber dennoch sehenswert. Mir haben vor allem die Kampfsequenzen gut gefallen da sie sehr an einen Anime Style gehalten sind. Die Unterhaltungen sind mit Schön gezeichneten Figuren verschönert worden und alles in allem ein gutes und Schönes spiel. Für RPG Fans eben ein muss.
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