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Die Geschichte:
Vor vielen Generationen hatten die sechs Monde, die den Planeten umkreisten die Welt ins Chaos gestürtzt. Viele magische Steine regneten auf das Land, und viele Länder begannen sich dem Himmel entpor zu heben. Der Himmel wurde zu einem zweiten Ozean. Die Menschen begannen die neuen fliegenen Kontinente zu bevölkern und die Kraft der Steine zu nutzen. Doch niemand konnte die so gut wie die Ältesten. Sie waren es die mit Hilfe der sogenannten Mondsteine gefährliche Monster, die sechs sogenannten Gigas schufen. Heute bereisen Luftschiffe die einzelnen Kontinente, und wo Schiffe sind, sind auch Piraten nicht weit. Vyse ist ein Mitglied des Blues Rouge Clans und zusammen mit Aika stolpert er schon bald in ein Abenteuer in dem es gilt fremde böse Mächte daran zu hindern die Gigas zu erwecken.
Das Spiel:
Die Handlung von Skies of Arcadia findet in einer von Wolken verhangenen Welt, voll mit fliegenden Inseln und Kontinenten, statt. Jede Insel hat dabei ihre eigene Geographie und Kultur. So ist z.B. eine Insel eine Wüste, während eine zweite Insel für ihre Orte voller Windmühlen bekannt ist. Die Bewohner reisen dabei mit Hilfe von Luftschiffen zwischen den Inseln hin und her. Die Helden in dieser Welt, die Luftpiraten Vyse, Aika und Fina suchen dabei nach den sechs sogenannten Mondsteinen. Die Mondsteine sind dabei sowohl für den Spielablauf, als auch für die Story sehr wichtig. Die Mondsteine, die jeweils von einem der sechs Monde runtergefallen sind, haben nämlich magische Kräfte, welche für neue Waffen, Zauber oder Luftschiffe verwendet werden können. Jeder der sechs Mondsteine besitzt darüberhinaus eine eigene Farbe und symbolisiert ein eigenes Element. Die sechs Faben sind 'blau', 'grün', 'rot', 'gelb', 'lila' und 'silber', die entsprechenden Elemente entsprechend 'Wasser', 'Erde', 'Feuer', 'Luft', 'Schatten' und 'Licht'. Aufgrund der Stellung der Monde ist immer nur ein Mond zur Zeit sichtbar, mit Außnahme der Gegenden, die den Elementen der einzelnen Monde entsprechen.
Apropos Schiffe, Vyse ist Teil einer Piratengang und hat daher sein eigenes Schiff. Von den Luftpiraten, die zwischen den einzelnen fliegenden Inseln ihr Unheil stiften, gibt es dabei grob zwei Kategorien. Da wären als allererstes die Schwarzen Piraten. Dies sind Unholde der übelsten Sorte, machen vor nichts halt und greifen alle Schiffe an, die ihnen über den Weg laufen. Die zweite Gruppe sind die Blauen Piraten. Diese besitzen etwas wie einen Ehrencodex. Sie greifen nie unbewaffnete oder arme Schiffe an und geben einen Teil ihrer Beute an die Hilfsbedürftigen ab. Man kann sie also als eine Art Robin Hood der Lüfte bezeichen. Zu dieser zweiten Gruppe gehören Vyse und seine Freunde an. Wie schon erwähnt wird wird das Luftschiff dazu benutzt, die einzelnen Inseln in dieser völlig in 3-D gehaltenen Welt anzusteuern. Eine kleine Markierung zeigt Euch wenn Ihr an einem bestimmten Ort landen könnt. Findet Ihr ein Luftschiff könnt Ihr Euch mit der Besatzung des fremden Schiffes unterhalten oder es kommt zum Kampf. Während eines Kampfes spielen sogenannte "Guts Points" eine Rolle, die immer dann verbraucht werden, wenn man eine Handlung wärend des Kampfes tätigt. Natürlich verbrauchen mächtige Angriffe mehr Guts Points als schwache Angriffe, wodurch man sich diese Punkte schon gut einteilen muss. Guts Punkte regenerieren sich glücklicherweise wärend des Kampfes auch wieder. Wer will kann auch eine Runde aussetzen und mit einem Charge Kommando diese Regeneration beschleunigen. Neben den Guts Points hat jeder Spieler eine bestimmte Anzahl von besonderen Ability Points, wenn denen immer einer der Punkte pro Zauberspruch verbraucht wird. Skies of Arcadia soll in Japan und den USA relativ schnell hintereinander herauskommen. Die japanische Version trägt dabei den Namen 'Eternal Arcadia'.
Meine Meinung:
Bisher standen DC-Rpg´s immer im Schatten der PSX Referenzen (FF9, Vagrant Story, Chrono Cross etc.). Doch mit SoA hat Sega endlich ein Top Rollenspiel vorzuweisen. Die Story scheint anfangs altbacken. Die Luftpiraten Nachkömmlinge Vyse und Aika retten ein geheimnissvolles Mädchen aus den Fängen eines Admirals, der dem finsteren Reich Valua dient. Und seit dieser Rettungsaction haben die 3 Helden eben jenes Valua als erbitterten Feind. Im Verlaufe der Handlung baut sich die Story aber immer weiter auf und kann vollends überzeugen. Zumal mit Drachma ein weiterer Character dazukommt, der vollkommen unterschiedlich zu seinen Mitstreitern ist. Am Gameplay kann man wenig aussetzen. Nur ein Punkt wird wohl viele zur Weissglut treiben: die Zufallskämpfe. Es kann durchaus vorkommen, dass ihr in einem Dungeon gerade mal 5 Meter gelaufen seit, aber schon 2 Kämpfe hinter euch habt. Ähnlich sieht es in er Luft aus, lange könnt ihr nicht ungestört fliegen. Doch bis auf diesen Schwachpunkt, gibt es wenig bis nichts zu meckern. V.a. die Kämpfe gegen gegnerische Luftschiffe machen unglaublich viel Spass, da sie auch sehr gut in Szene gesetzt werden. Der Schwierigkeitsgrad ist zu keinem Zeitpunkt unfair, sondern bewegt sich immer im Rahmen des Möglichen. Von der grafischen Seite her muss man Sega/Overworks ein dickes Kompliment machen! Viele Details, liebevoll gestaltete Charactere und schöne Landschaften werden einem geboten. Da stören auch vereinzelte Slow-Downs oder Pop-Ups in der Luft wenig. Insgesamt ein tolles Rpg, welches ohne Zufallskämpfe wohl die systemübergreifende Referenz gewesen wäre.
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| Titel: |
Skies of Arcadia (DC), Skies of Arcadia Legend (GC) |
| Originaltitel: |
Eternal Arcadia |
| Hersteller: |
Sega |
| Lokalisation: |
Sega (USA, Europa) |
| System: |
Dreamcast, GameCube |
Erscheint: (DC) |
Erschienen (Japan) Erschienen (USA) Erschienen (Europa) |
Erscheint: (GC) |
Erschienen (Japan) Unbekannt (USA) Unbekannt (Europa) |
PS: Vielen Dank an alex3d, von dem die Meinung in diesem Bericht stammt. |
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